Was ist eine Genossenschaft 3.0 ?

Unternehmen Genossenschaft
Eine Genossenschaft ist ein Unternehmen, bei dem die solidarische Entwicklung seiner Mitglieder im Vordergrund steht. Was der Einzelne nicht zu leisten vermag - erreicht man gemeinsam mit der Solidargemeinschaft einer Genossenschaft.

Eine Genossenschaft 3.0 ist eine besondere Form der Genossenschaft. Mit der Genossenschaft 2.0 verpflichten wir uns zu Transparenz und gegenseitiger Fairness, laut Satzung - mit der Genossenschaft 3.0 sind Investoren, die nur investives Interesse haben, Teil der Solidargemeinschaft und dürfen nicht mehr als 25% der Mitglieder und des Aufsichtsrates ausmachen, laut dem aktuellen Genossenschaftsgesetz.

Mitglied der Genossenschaft FAIRKULTUR werde ich nur, durch Zustimmung zur Satzung und dem Zeichnen von mindestens 1 Genossenschaftsanteil von 100 EUR. Hier die Satzung als Download: www.fairkultur.de/doc/Satzung_Fairkultur_31.pdf


Demokratie in der Genossenschaft
In einer Genossenschaft hat jedes Mitglied das gleiche Stimmrecht von einer 1 Stimme in der Generalversammlung, egal wie viele Geschäftsanteile jemand gezeichnet hat. Die Generalversammlung entscheidet über die Entwicklung der Genossenschaft und alle geschäftlichen Vorgänge. Sie bestimmt den Bevollmächtigen der Generalversammlung oder den Aufsichtsrat, wenn die Genossenschaft mehr als 20 Mitglieder hat. Der Aufsichtsrat wiederum setzt einen Vorstand ein, der die Geschäfte zusammen mit dem Aufsichtsrat, laut Satzung, führt.
Mindestens einmal im Jahr findet eine Generalversammlung statt, auf der der Vorstand und Aufsichtsrat, für das vergangene Geschäftsjahr entlastet und das neue Geschäftsjahr beschlossen wird. Hier eine Grafik zur Mitbestimmung als Download: www.fairkultur.de/doc/FK-mitbestimm_2.pdf


Vergütungen
Jedes Genossenschaftsmitglied ist an den Gewinnen der Genossenschaft beteiligt, in Höhe seiner gezeichneten Geschäftsanteile. Habe ich mehrere Anteile gezeichnet, erhalte ich eine höhere Vergütung. Die Rück-Vergütung wird jährlich ausgezahlt.


Vergütung Investoren
Investoren erhalten eine Vergütung und eine Mindest-Verzinsung von 0,5%, laut Satzung und Genossenschaftsgesetz. Die Investoren erhalten im Gegenzug keine weitere Förderung durch die Genossenschaft.


Haftungsbegrenzung und Risiko
Die Genossenschaft haftet gegenüber Dritten ausschließlich mit den gezeichneten Geschäftsanteilen. Es besteht für die Mitglieder keine Nachschusspflicht, im Falle einer Insolvenz. Somit kann ein Genossenschaftsmitglied maximal seine eingezahlten Geschäftsanteile verlieren.

Durch die regelmäßige Prüfung, der Geschäftsvorgänge einer Genossenschaft, durch den Prüfungsverband, sinkt das Risiko einer Insolvenz auf eine Wahrscheinlichkeit von 4 Prozent - der niedrigste Wert gegenüber allen anderen Unternehmensformen.


Beibehaltung des "Freischaffenden Status"
Alle Freischaffenden sei es Künstler, Kulturschaffende oder Ärzte, Architekten usw. behalten ihren Status als Freischaffenden bei. Da die Genossenschaft die einzige Unternehmensform ist, bei der keine Gesellschaftsbeteiligung entsteht. Lediglich eine Mitgliedschaft in einer Vereinigung, bei der das Wohl der Gemeinschaft im Vordergrund steht - und nicht die ausschließliche Absicht der Gewinnerzielung.
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